zu schön um wahr zu sein.

…aber nicht zu wahr um schön zu sein.

Morgens um 7 auf einem Balkon irgendwo in Berlin. Die erste Zigarette schmeckt anders als sonst. Den sonnigen Tag, kann man schon hinter den grauen Fassaden erahnen. Es ist schon wärmer geworden, da ist mein geliebter Sommer nicht mehr weit. Es ist einfach, pur und schön.

In dieser Nacht habe ich sogar wieder geträumt. Nicht aufregendes aber trotzdem auffällig. Es war wohl schon länger her. Hier hinten, immer noch irgendwo zwischen Sonne und Sternen, ist es tonlos. Eine kleine, verschlafene, abgeschiedene Idylle. Ich bin allein, aber glücklich. Einen Moment, nur ich, meine Gedanken und die blaue Stadt. So wird es bald öfter sein. Keine Fragen, keine Zweifel. Ich freue mich darauf. Mit jeder weiteren Sekunde, die ich hier stehe wird es greifbarer. Es ist so, als wenn dieser Morgen die ganze nächste Zeit, in einem Augenblick verändern würde. Ich bin hier. Genau hier und nirgendwo anders – angekommen. Nach zu vielen Gedanken um all zu unwichtige Dinge und den letzten Tagen im allgemeinen, habe ich einen perfekten Moment für mich gefunden. Ich habe ihn verdient, auch wenn er nicht lang bleibt. Zeit wartet nie, obwohl ich mir einbilde ich konnte sie  – ganz kurz – für mich und meine Träume festhalten. Ich habe vieles noch vor und das beste daran, es ist für mich. Ich bin wieder ich. Trotzdem fühle ich noch einen Gedanken von dir in meinem Kopf. So, als würdest du auch gerade an mich denken. Ich bin dankbar für unsere Zeit. Du bist immer noch etwas besonderes. Aber vielleicht war ich es nie. Ich hoffe, dass du in genau diesem Moment und jedem anderen auch, so glücklich bist und warst wie ich. So stehe ich nun hier und beginne eine neue Woche, einen neuen Monat, eine neue Zukunft und wünsche mir noch eins.

Pass bitte auf dich auf.

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